Wie ich schwäbisch essen und vimeo lieben lernte. In einer Woche.

Das Leben im Süden bietet immer wieder neue, faszinierende Erlebnisse. Mit zwei schwäbischen Freundinnen ist jeder Tag immer wieder eine ganz neue Offenbahrung. Es kommt insbesondere immer wieder vor, dass die eine das, was die andere sagt, für mich übersetzen muss. Eigentlich unglaublich.

Eine ganz große Herausforderung (und neue Erfahrung) ist das schwäbische Essen. (Und ja, eigentlich wohn ich in Baden, langsam versteh ich das ja…) Linsen und Spätzle war dabei noch relativ gut vorstellbar – einen Versuch wars wert, mit Linsen kann man mich aber immernoch um die Stadtmauer treiben – sorry! Dafür war der Bauchspeck darin besonders lecker.

Jenseits meiner Vorsteullungskünste und fernab meines inneren Auges war jedoch die Bedeutung von Maultaschen und was man mit ihnen so anstellen kann. Ich glaub, im Norden stellen wir maximal mit Fleisch so wirre Sachen an.

Nennen wir es “Maultaschen und was *a sonst noch so in der Küche gefunden hat”. Sie selbst stellte treffend fest (auch Linsen und Spätzle im Hinterkopf), dass schwäbisches Essen wohl immer gern an Zweitverwertung (okay, sie sagte es anders…) erinnert. Drin sind: Maultaschen, Zwiebeln, Eier, Oliven. Geschmeckt hats: Großartig.

Irritierender war, was Sie mir beim Essen über Maultaschen und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten erzählte. Ich habe danach davon geträumt. Ehrlich.

Und ich habe mich verliebt. Vimeo ist meine absolute neue Liebe. Bisher lief da immer mal wieder was, aber seit ich gefühlte Ewigkeiten damit verbracht habe, Kurzfilme und Badewannenaufenthalte zu verbinden, will ich es nicht mehr missen. Meine neue (obwohl schon uuuuralte) Entdeckung:

Wunderschöne Bilder und wunderschöne Offenbahrungen! Ehrlich!

Hat sonst noch jemand Empfehlungen?

Auf’s Leben!

*m

 

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