and there’s gold falling from the ceiling of this world

…oh wundervolles Leben! Da kann man den fiesesten Abend aller Zeiten haben, richtig mistig drauf sein, am liebsten vor Frust die Wohnung umräumen und renovieren und alles neu machen. Nur damit es einfach alles anders ist.

Aber. Irgendwie ist doch alles gut.

Weil man einfach beschließt, die schlechte Laune mal gut zu finden. Und dann ganz laut Angus and Julia Stone hören.

Und dann bindet man sich die Lieblingsschürze mit den Sternen um, die, die schon ganz verwaschen ist. Man stellt sich in die Küche. Und kocht Confiture Caramel au Beurre Salé. Einfach so. Weil man es ja noch nicht mal sofort essen muss.

Und dann ist alles gut. Weil es einfach so ist.

tanzt göttlich.

Kennt ihr das dringende Gefühl, man müsse den Kopf jetzt ausschalten und sofort lostanzen, damit einfach alles sofort aufhört komisch zu sein? Semesterbeginn ist klassischerweise so eine Zeit. Die gesamten Semesterferien hatte ich jederzeit die Möglichkeit einfach alles stehen und liegen zu lassen und irgendwelchen Quatsch zu machen – und es eigentlich auch oft genug getan. Und dann kommt der Schwall an Syllabi und Papers, die zum x. fertig werden müssen, und schon will ich lieber tanzen und alles andere machen – nur nicht lesen und schreiben und arbeiten. Oder denken. Weiterlesen

Vor einem Jahr…

…bin ich ziemlich frisch in einer wundervollen Stadt angekommen. Brüssel hat mich total überfordert, an den Rand meines Zeitmanagements getrieben, viele fatale Erinnerungen gebaut – und am Ende eine große Lücke hinterlassen.

Bis heute hat mich vermutlich keine Stadt so begeistert, in keiner Stadt habe ich mich bei völliger Sprachlosigkeit so wohlgefühlt und in keiner Stadt war ich mir nie so sicher, richtig zu sein. Auf dem richtigen Weg, im richtigen Leben, im richtigen Studium. Insbesondere letzteres ist ja am Ende des Tages/des Semesters immer wieder eine Frage, die sich jeder Student stellt.

Und dann gucke ich dieses Video, gedreht in Botanique, einem wirklich schönen Park mitten in der Stadt, nicht weit vom Ring entfernt, direkt an der Rue Royale, die ja doch irgendwie die königlichste Straße der Stadt ist, und in Laufweite zur Rue Neuve.

Botanique mag nicht zu den Orten gehören, an denen ich ständig zu finden war, es lag nicht auf dem Weg zur Arbeit und auch sonst sind wir selten da längs. Aber es gehört mit ziemlicher Sicherheit zu den Orten, mit denen ich Brüssel verbinde.

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