Meine Mickeytasse

Als ich etwa vier war habe ich von meiner Nana eine Tasse geschenkt bekommen. Sie war mein ein und alles. Perfekt für kleine Kinderhände und bedruckt mit Mickey. Höchstwahrscheinlich wusste ich noch nicht einmal, wer oder was Mickey ist, ich war vier, Fernsehen kam erst mit 10 oder 11. Auch zum lesen war ich zu jung, und ich kann mich nicht an Kinderbücher aus dem Hause Disney erinnern. Um genau zu sein, habe ich nie Zugang zu Cartoons gehabt (das geht so weit, dass ich vor einem Jahr König der Löwen geschenkt bekommen habe, weil ich’s noch nie gesehen hab). Trotzdem war mir diese Tasse unfassbar wichtig. Sie musste unbedingt immer auf dem Tisch stehen. Als sie es einmal nicht tat wurde es dramatisch, ich wollte meine Mickeytasse. Meine Mutter erwiderte trocken, ich solle die Augen schließen, dass was ich dann sähe, das wäre meins. “ICH SEHE MEINE MICKEYTASSE!”

20 Jahre später steht sie wieder auf dem Tisch. Perfekt für alt gewordene Kinderhände und bedruckt mit einem alt gewordenen Mickey.

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Brot und Glück

Viele vermissen Brot erst, wenn sie die Bundesgrenzen überschreiten. Ich vermisse es schon, wenn ich meine Heimatstadt verlasse. Bisher habe ich nirgendwo eine so gute, immer volle und freundliche Bäckerei gefunden.

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wieder da[heim]

Kalender und Flurschränkchen

Frischer Start mit frischen Blumen

Esstisch und Sideboard

Ja, ein bisschen war ich weg. Ein bisschen hier, ein bisschen da. Und jetzt wieder da. Zum wiederkommen muss man eben verschwinden.

Die Fotos sind heut abend entstanden, mir fiel ein, dass ich endlich mein Stativ in der Stadt hab – dummerweise erst als es schon dunkel war. Dafür sind die Fotos aber trotzdem recht okay – die Fenster könnten mal wieder geputzt werden. Der Tisch ist wieder komplett, ein Lieblingsstuhl ist dazugekommen. Die zweite Uhr muss noch ihre Zeitzone finden. Der Kalender hat schon lange gefehlt. Und die Vasen hab ich auf dem Dachboden der Eltern gefunden.